Foto: Alina Zelenska
Was passiert, wenn eine erfolgreiche internationale Karriere plötzlich nicht mehr die richtige Antwort ist? Marisol Pellerin hat genau diesen Moment erlebt – und sich entschieden, ihr Business-Know-how künftig dort einzusetzen, wo es für sie wirklich etwas bewegt. Mit “Happy Money mit deinem Herzensprojekt” unterstützt sie heute vor allem Frauen in Heilberufen dabei, ihre Expertise sichtbar zu machen und ein wirtschaftlich tragfähiges Business aufzubauen, das zum eigenen Leben passt. Im Interview erzählt sie, warum Sinn und finanzieller Erfolg wunderbar zusammengehen.
Das Interview mit Marisol Pellerin:
Marisol, du hattest eine erfolgreiche internationale Karriere und warst viele Jahre Führungskraft bei der TUI Group. Was hat dich dazu bewegt, diesen Weg zu verlassen und dein eigenes Business zu starten?
Ich habe meine Zeit bei der TUI Group sehr, sehr genossen und geliebt. Ich konnte unglaublich viel lernen und bewegen: internationale Projekte, Führung, Teamentwicklung – und nach einem sehr erfolgreichen Projekt im zweistelligen Millionenbereich habe ich mich mit Anfang 30 irgendwann gefragt: “Und dann? Was ist mein nächster Schritt?”
Ich habe mich gefragt: Wie kann ich die Welt wirklich zu einem besseren Ort machen? Und woran möchte ich mein Leben messen? An Millionenbeträgen und großen Projekten – oder gibt es da noch etwas anderes für mich?
Dabei habe ich gemerkt, dass mein Business-Know-how, meine Kenntnisse und meine Energie vor allem in die Entwicklung kleinerer Projekte und Unternehmen fließen sollten, bei denen ich unmittelbar etwas bewirken kann.
Dann habe ich mir eine ganz einfache Frage gestellt: “Was würde ich machen, wenn ich nicht arbeiten müsste?” Und genau diese Frage hat mich letztlich zu meiner Selbstständigkeit geführt.
Heute weiß ich, dass es mir nicht darum geht, einfach nur ein erfolgreiches Business aufzubauen. Ich möchte mit meiner Arbeit dazu beitragen, dass mehr Frauen sich trauen, mit ihrem Herzensprojekt sichtbar zu werden, damit Geld zu verdienen und finanzielle Freiheit zu erreichen. Denn für mich ist finanzielle Unabhängigkeit nicht nur eine wirtschaftliche Frage. Eine Frau mit Geld ist eine Frau, die selbst entscheiden kann. Und genau diese Freiheit möchte ich mehr Frauen ermöglichen.
Eine schwierige Phase in deinem eigenen Leben und die Unterstützung durch eine Heilpraktikerin und Osteopathin waren für deine Gründung entscheidend. Wann und wie kam der Moment, in dem du wusstest: „Frauen in Heilberufen sind genau die Zielgruppe, die ich mit meiner Business-Expertise unterstützen möchte?“
Am Anfang meiner Selbstständigkeit habe ich zunächst sehr breit gearbeitet und unterschiedliche Selbstständige beraten. Zum Beispiel habe ich einem kleinen Restaurant auf Isla Mujeres in Mexiko geholfen, in der Hochsaison zu wachsen. Ich hatte ganz unterschiedliche Kund:innen und Projekte.
Irgendwann habe ich aber gemerkt: Frauen in Heilberufen sind genau die Menschen, in die ich meine Energie investieren möchte. Denn ich habe erlebt, welchen Einfluss ihre Arbeit auf Menschen haben kann. Sie helfen Menschen dabei, wieder in ihre Kraft zu kommen. Ich selbst kann diese Arbeit nicht leisten – aber ich kann dafür sorgen, dass diese Frauen ihrerseits möglichst viele Menschen erreichen, für ihre Arbeit gut bezahlt werden und ein Business aufbauen können, das zu ihrem Leben passt.
Diese Erkenntnis wurde durch eine sehr persönliche Phase in meinem eigenen Leben verstärkt. Nach meiner Elternzeit kamen mehrere schwierige Themen gleichzeitig auf mich zu. Mein Vater konnte plötzlich nicht mehr laufen und sitzt bis heute im Rollstuhl. Gleichzeitig war mein Sohn noch sehr klein und wir hatten im ersten Jahr verschiedene medizinische Untersuchungen. Ich war weit weg von meiner Familie und gleichzeitig mitten in der Gründung. In dieser Zeit habe ich selbst erlebt, wie wertvoll die Arbeit meiner Heilpraktikerin für mich war. Sie hat mir geholfen, wieder in meine Kraft zu kommen.
Und dann habe ich mir gedacht: Sie ist nur einen Kilometer von mir entfernt – aber eigentlich ist sie überhaupt nicht sichtbar. Was wäre gewesen, wenn ich sie nicht gefunden hätte? Ich hatte das Glück, dass meine Schwiegermutter damals gesagt hat: “Du musst mal zu Eva.” Dadurch ist diese Frau in mein Leben gekommen und hat mich in einer unglaublich schwierigen Zeit begleitet. Da wurde mir klar: Hier gehört meine Energie hin.
Ich kann meine gesamte Erfahrung aus meiner Zeit bei der TUI Group, meinen MBA, meine Marketing-Ausbildung und mein Entrepreneurship-Wissen von der Harvard Business School dafür einsetzen, Frauen in Heilberufen dabei zu unterstützen, ihre wertvolle Arbeit sichtbar zu machen und ein funktionierendes Business aufzubauen.
Und für mich gehört dazu auch, dass diese Frauen lernen, ihre Leistung anzuerkennen und sich für ihre Arbeit gut bezahlen zu lassen. Denn ein Herzensprojekt darf wirtschaftlich erfolgreich sein. Genau hier beginnt für mich auch das Thema Happy Money: die Verbindung zwischen einer sinnstiftenden Arbeit, einer gesunden Beziehung zu Geld und der Freiheit, die entsteht, wenn das eigene Business wirtschaftlich funktioniert. Wenn eine Frau finanziell frei wird, gewinnt sie nicht nur mehr Sicherheit. Sie gewinnt Entscheidungsfreiheit. Sie kann selbst entscheiden, wie sie arbeiten, wie sie leben und welchen Menschen sie helfen möchte.
Du bringst Marketing-Know-how, einen MBA, Entrepreneurship-Wissen von der Harvard Business School und langjährige Führungserfahrung mit. Was davon hilft dir heute am meisten – und was musstest du als Gründerin selbst erst neu lernen?
Ich glaube, am meisten hilft mir heute meine langjährige Führungserfahrung. Dort habe ich sehr viel darüber gelernt, wie Menschen durch Veränderungsprozesse gehen und wie man sie dabei begleitet.
Ich habe ein gutes Gespür für Menschen und kann sehr gut verstehen, was sie in einer Veränderung brauchen. Gleichzeitig bringe ich eine sehr strukturierte, projektorientierte Herangehensweise mit. Mir ist wichtig, nicht nur große Ziele und Visionen zu besprechen, sondern auch zu überlegen: Wie setzen wir das konkret um?
Eine Vision zu entwickeln, ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit. Aber genauso wichtig ist es, daraus konkrete Schritte zu machen, die tatsächlich umsetzbar sind. Dabei nutze ich heute eigentlich alles, was ich in meinem Studium und meiner Karriere gelernt habe. Marketing, mein MBA, Entrepreneurship, Führung – all diese Erfahrungen fließen in mein Business ein. Ich habe dadurch einen sehr ganzheitlichen Blick, und genau das finde ich besonders schön.
Was musste ich selbst als Gründerin neu lernen? Vertrieb. Vertrieb ist für mich eine neue Fähigkeit. Ich habe zwar ganz am Anfang meiner Karriere schon im Vertrieb gearbeitet, und mein Vater sagt immer: „Für dich ist Vertrieb doch einfach.“ Aber ich habe gemerkt, dass es noch einmal etwas anderes ist, selbst Unternehmerin zu sein und die Psychologie hinter Kaufentscheidungen wirklich zu verstehen. Das ist etwas, das ich gerade selbst weiter lerne.
Und auch das gehört für mich zu einem gesunden Umgang mit Geld: sich zu erlauben, neue Fähigkeiten zu entwickeln und den eigenen Wert nicht davon abhängig zu machen, schon alles perfekt zu können.
Deine Kundinnen sind fachlich top ausgebildet, haben zum Teil viele Jahre Erfahrung, schaffen es aber nicht, ihre Expertise sichtbar zu machen. Wie genau unterstützt du sie?
Ich schaue mir das wirklich ganzheitlich an. Am Anfang steht immer die Frage: Was ist das Ziel? Was möchtest du erreichen? Wie viel möchtest du verdienen? Wie möchtest du leben? Wie oft möchtest du reisen können? Wie viel möchtest und kannst du tatsächlich arbeiten?
Dann schauen wir uns die persönliche „Superkraft“ an: Was bringt diese Person ganz besonders mit? Was ist ihre Expertise? Und welche Transformation bietet sie ihren Klient:innen? Oft ist das den Frauen selbst gar nicht zu 100 Prozent klar. Deshalb schauen wir auch darauf, was ihre bisherigen Klient:innen besonders an ihnen schätzen.
Aus diesen Erkenntnissen entwickeln wir ein Businesskonzept, das zur persönlichen Vision passt. Dabei berücksichtigen wir auch die tatsächliche Lebenssituation. Viele meiner Kundinnen haben Kinder, Familie oder ältere Eltern, um die sie sich kümmern. Manche haben Tiere oder andere wichtige Verpflichtungen. Das Business muss also nicht nur zur Nachfrage am Markt passen, sondern vor allem auch zum Leben der Unternehmerin.
Dann kalkulieren wir die Preise und entwickeln das Angebot.
Erst wenn dieses Konzept steht, gehen wir an den Online-Auftritt. Viele haben bereits eine Website oder Social-Media-Profile, aber diese sind häufig veraltet oder spiegeln nicht mehr die Person wider, die sie heute sind. Dann aktualisieren wir den gesamten Auftritt, kümmern uns beispielsweise um Google Business, organisieren ein professionelles Fotoshooting und entwickeln auch ein authentisches Instagram-Profil.
Ich vergleiche das gerne mit dem Isemarkt: Du brauchst zunächst einen Stand auf dem Markt. Dieser Stand – zum Beispiel dein Social-Media-Profil – sollte zeigen, wer du bist, was du anbietest, welches Problem du löst und für wen. Und auch die Preise sollten klar sein.
Ich begleite meine Kundinnen dabei eins zu eins und kombiniere diese persönliche Begleitung mit einem monatlichen Gruppenaustausch, in dem sich alle Kundinnen miteinander vernetzen und voneinander lernen können. Mein Ziel ist dabei nicht einfach, Frauen sichtbarer zu machen. Ich möchte ihnen helfen, aus ihrer Expertise ein Business zu entwickeln, das wirtschaftlich funktioniert und ihnen langfristig finanzielle Freiheit ermöglicht.
Du sprichst von einem Business, das zum eigenen Leben passen soll – statt das Leben dem Business unterzuordnen. Wie entwickelt man ein Geschäftsmodell, das wirtschaftlich funktioniert und gleichzeitig Raum für Familie, Gesundheit, Freizeit und persönliche Bedürfnisse lässt?
Für mich beginnt das immer mit vier Fragen: Wo stehe ich heute? Was ist mein Ziel? Wie möchte ich arbeiten? Und wie viel kann und möchte ich tatsächlich arbeiten?
Genauso wichtig ist die Frage: Was schätzen meine Klient:innen an mir?
Wenn diese Punkte klar sind, können wir ein Businesskonzept entwickeln, das zum Leben passt und gleichzeitig die wirtschaftlichen Ziele erfüllt.
Viele Selbstständige setzen ihren Preis einfach aus dem Bauchgefühl heraus. Sie schauen nicht genau: Welche Kosten habe ich? Was ist mein finanzielles Ziel? Wie viele Stunden kann ich tatsächlich abrechnen? Wie viel Urlaub möchte ich machen? Und wie viel Zeit brauche ich für Familie und mein eigenes Leben? Genau das kalkulieren wir gemeinsam.
Gleichzeitig schauen wir auf die andere Seite: Was brauchen die Klient:innen wirklich? Was buchen sie? Welches Bedürfnis steckt dahinter? Was hilft ihnen am meisten, damit die gewünschte Transformation tatsächlich stattfindet?
Es geht also immer um beide Seiten: Wie möchte ich arbeiten – und was brauchen meine Kund:innen, um ihr Ziel zu erreichen?
Für mich ist das ein wichtiger Teil von Happy Money: Geld soll nicht zum Selbstzweck werden. Es soll uns ermöglichen, ein Business und ein Leben aufzubauen, die wirklich zu uns passen.
Happy Money bedeutet deshalb für mich, dass wirtschaftlicher Erfolg und Lebensqualität zusammengehören dürfen.
Ein Thema, das vielen Selbstständigen schwerfällt, ist die Preisgestaltung. Warum fällt es vielen und insbesondere Frauen so schwer, selbstbewusst Preise zu verlangen?
Preisgestaltung ist ein sehr sensibles Thema. Gerade in Heilberufen – bei Heilpraktiker:innen, Osteopath:innen oder Expert:innen für Energiearbeit – sehe ich häufig einen starken intrinsischen Wunsch, anderen Menschen zu helfen.
Und genau daraus entsteht manchmal ein schlechtes Gewissen, wenn es darum geht, mit dieser Arbeit Geld zu verdienen. Da spielt das eigene „Money Mindset“ eine große Rolle. Ich arbeite deshalb gerne mit dem Happy-Money-Konzept. Wenn dein Produkt oder deine Dienstleistung wirklich funktioniert und eine Lösung für ein konkretes Problem bietet, dann darfst du dafür auch Geld annehmen. Ich möchte, dass mehr Frauen sich trauen, mit ihrem Herzensprojekt Happy Money anzunehmen. Denn Geld und eine sinnstiftende Arbeit schließen sich nicht aus. Wenn eine echte Transformation stattfindet, kann ein höherer Preis sogar dazu führen, dass Kund:innen die Leistung bewusster wahrnehmen und die Veränderung ernst nehmen. Sie investieren bewusst in sich selbst und setzen eher das um, was ihnen empfohlen wird. Das kann auch dabei helfen, die richtigen Kund:innen anzuziehen – also Menschen, die wirklich bereit sind, etwas zu verändern, statt nur zu konsumieren oder sich zu beschweren.
Und wie findet man nun einen Preis, der sich gut anfühlt und gleichzeitig wirtschaftlich funktioniert?
Wir schauen zunächst auf die eigenen finanziellen Ziele: Wie viel möchte ich verdienen? Wie viel möchte und kann ich arbeiten? Wie viel Urlaub möchte ich im Jahr? Daraus lässt sich eine wirtschaftliche Grundlage für die Preisgestaltung entwickeln. Dann vergleichen wir diese Kalkulation mit dem Markt und schauen uns die Zielgruppe an. Gibt es dort Menschen mit einem hohen Bedürfnis nach der angebotenen Lösung und die bereit sind, in sich selbst zu investieren? Denn am Ende geht es auch um Selbstverantwortung: Ich möchte den Menschen helfen, die sich tatsächlich helfen lassen und bereit sind, etwas für ihre Veränderung zu tun.
Für mich ist Happy Money deshalb eine Haltung: Ich darf mit etwas, das mir wirklich wichtig ist und anderen Menschen hilft, gutes Geld verdienen. Und genau daraus kann finanzielle Freiheit entstehen.
Du bist in Québec aufgewachsen, hast mexikanische Wurzeln, international Karriere gemacht und lebst heute in Deutschland. Wie haben diese unterschiedlichen Kulturen deinen Blick auf Unternehmertum und Führung geprägt?
Ich bin in Québec aufgewachsen, mein Vater ist Kanadier und meine Mutter Mexikanerin. Ich lebe mittlerweile seit zwölf Jahren sehr gerne in Deutschland. Ich habe das Gefühl, dass ich aus jeder dieser Kulturen das mitnehme, was gerade gebraucht wird.
Die lockere und offene Art aus Québec und Mexiko hilft mir sehr dabei, schöne und persönliche Kontakte aufzubauen. Die Lebensfreude aus Mexiko bringe ich natürlich auch in meine Arbeit ein. Viele meiner Kundinnen schätzen diese Energie. Sie möchten sich entwickeln und gleichzeitig mit mehr Leichtigkeit an die Dinge herangehen.
Deutschland hat mich wiederum stark in Bezug auf Struktur, Genauigkeit und Umsetzungsorientierung geprägt. Durch meine lange Zeit bei der TUI Group habe ich viel mit CFOs, Finanzen und Controlling gearbeitet. Auch diese Erfahrungen nutze ich heute in meinem eigenen Business.
Ich bin eine Mischung aus allem, was ich erlebt und gelernt habe. Das macht mich einerseits sehr organisiert und umsetzungsorientiert, andererseits bringe ich eine gewisse Leichtigkeit und Lebensfreude mit. Und genau diese Kombination möchte ich auch meinen Kundinnen vermitteln: ins Tun zu kommen, Dinge strukturiert umzusetzen und dabei trotzdem Freude zu haben.
Vielleicht ist genau diese Verbindung auch ein Teil dessen, was Happy Money für mich ausmacht: Struktur und Klarheit auf der einen Seite, Leichtigkeit und Lebensfreude auf der anderen.
Wenn heute eine Frau mit einer großen Idee für ihr eigenes Herzensprojekt vor dir sitzt und sagt: “Ich möchte mich selbstständig machen, aber ich weiß nicht, wo ich anfangen soll” – welchen Rat würdest du ihr geben?
Mein erster Rat wäre immer: Schreib auf, was du nicht möchtest. Das fällt uns oft leichter. Was möchtest du nicht? Warum möchtest du das nicht?
Danach würde ich die „Sieben Warum“-Übung empfehlen. Du fragst dich zum Beispiel: Warum möchte ich mich selbstständig machen? Vielleicht lautet die Antwort: „Weil ich frei sein möchte.“ Dann fragst du weiter: Warum möchte ich frei sein? „Weil ich selbst entscheiden möchte, wann ich Zeit mit meiner Familie verbringe.“ Warum ist mir das wichtig? „Weil ich später in meinem Leben nichts bereuen möchte.“ Und so geht es immer weiter. Diese Übung hilft dabei, wirklich zu verstehen, warum man diesen Weg gehen möchte. Denn Selbstständigkeit ist eine Reise. Es gibt Herausforderungen, Unsicherheiten und Phasen, in denen man sich vielleicht selbst infrage stellt.
Natürlich braucht man ein Netzwerk und Menschen, die einen begleiten. Aber man muss immer wieder wissen, warum man überhaupt losgegangen ist. Viele verlieren unterwegs ihren inneren Kompass – ihren „Nordstern“. Und das finde ich sehr schade, denn es gibt so viele großartige Ideen und so viele Frauen, die mit ihrer Arbeit einen Unterschied machen könnten. Oft fehlt nicht die Idee. Es fehlt die Struktur, um sie umzusetzen – oder die Klarheit darüber, was im richtigen Moment der nächste Schritt ist.
Genau dabei möchte ich Frauen unterstützen: ihre Idee ernst zu nehmen, ihre Expertise sichtbar zu machen, ein funktionierendes Business aufzubauen und sich selbst zu erlauben, damit auch Geld zu verdienen.
Und genau hier schließt sich für mich der Kreis zu Happy Money: Ein Herzensprojekt darf Freude machen, Menschen helfen und gleichzeitig wirtschaftlich erfolgreich sein.
Vielen Dank für das tolle Interview, Marisol.
Mehr Informationen findet ihr unter:
Website “Happy Money mit deinem Herzensprojekt”